Vertrauenswürdigkeit – eine Kardinal-Bahá’í-Tugend á Textzusammenstellung á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 2.02 (O-2022-10-15)
Vertrauenswürdigkeit – eine Kardinal-Bahá’í-Tugend Textzusammenstellung
Aus den Schriften Bahá’u’lláhs
1
O Menschen! In den Augen Gottes ist heute die Vertrauenswürdigkeit das prächtigste Gewand. Jedwede Gnade und Ehre sollen der Seele zuteilwerden, die sich mit dieser vornehmsten aller Zierden kleidet.A1
2
Betrachte den Glauben als einen Baum. Seine Früchte, Blätter, Äste und Zweige sind und waren seit jeher Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit, Rechtschaffenheit und Langmut.A2
3
Die göttlichen Tugenden und Eigenschaften sind alle klar und offenbar; sie wurden in allen heiligen Büchern erwähnt und beschrieben. Unter ihnen sind Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit, Reinheit des Herzens in der Zwiesprache mit Gott, Langmut, Ergebenheit in alles, was der Allmächtige verordnet, Zufriedenheit mit allem, was Sein Wille bestimmt, Geduld, ja Dankbarkeit inmitten von Leiderfahrungen und vollkommenes Vertrauen auf Ihn in allen Lebenslagen. Nach Gottes Werturteil zählen diese Tugenden zu den höchsten und lobenswertesten aller Taten. Alle anderen Taten sind zweitrangig, diesen nachgeordnet, und werden es immer bleiben. …A3
4
Veredelt eure Zunge durch Wahrhaftigkeit, o Menschen, und ziert eure Seele mit dem Schmuck der Ehrlichkeit. Hütet euch, o Menschen, dass ihr nicht gegen jemanden falsch seid. Seid Gottes Treuhänder unter Seinen Geschöpfen und die Wahrzeichen Seiner Großmut unter Seinem Volke. Wer seinen Lüsten und verderbten Neigungen folgt, geht in die Irre und vergeudet seine Mühe. Er gehört wahrlich zu den Verlorenen. …A4
5
Die Absicht des einen, wahren Gottes bei Seiner Selbstoffenbarung ist, die ganze Menschheit zu Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit, zu Frömmigkeit und Vertrauenswürdigkeit, zu Entsagung und Ergebenheit in den Willen Gottes, zu Nachsicht und Güte, zu Ehrlichkeit und Weisheit aufzurufen. Sein Ziel ist es, jeden Menschen in den Mantel eines geheiligten Charakters zu kleiden und ihn mit der Zier heiliger, edler Taten zu schmücken.A5
6
Sprich: Lasst Wahrhaftigkeit und Höflichkeit euer Schmuck sein. Duldet nicht, dass ihr des Gewandes der Langmut und der Gerechtigkeit beraubt werdet, damit aus euren Herzen die süßen Düfte der Heiligkeit über alles Erschaffene wehen. Sprich: Sei achtsam, o Volk Bahás, dass du nicht auf den Wegen jener wandelst, deren Worte sich von ihren Taten unterscheiden. Strebt, dass ihr fähig werdet, den Völkern der Erde Gottes Zeichen zu offenbaren und Seine Gebote widerzuspiegeln.A6
7
Wir bitten Gott, erhaben sei Seine Herrlichkeit, jeden einzelnen der Freunde in jedem Land im Erringen solch lobenswerter Eigenschaften, die zur Verbreitung von Gerechtigkeit und Unparteilichkeit unter den Völkern der Welt führen, zu bestärken. Der erste, grundsätzliche Zweck, der der Schöpfung zugrunde liegt, war seit jeher und wird auch künftig kein anderer sein als das Sichtbarwerden von Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit, von Aufrichtigkeit und Wohlwollen unter den Menschen, denn diese Eigenschaften sind die Ursache von Frieden, Sicherheit und Ruhe. Gesegnet ist, wer solche Tugenden besitzt.A7
8
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei der alles überragenden Herrlichkeit Deines Namens, Deine Geliebten in das Gewand der Gerechtigkeit zu hüllen und ihr Wesen mit dem Licht der Vertrauenswürdigkeit zu erleuchten. Du bist Der, Der die Macht hat zu tun, was Ihm gefällt, und Der die Zügel aller Dinge, der sichtbaren und der unsichtbaren, in Seinem Griff hält.A8
9
Sprich: O Volk Gottes! Schmückt eure Tempel mit der Zier der Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit. Alsdann helft eurem Herrn mit den Heerscharen guter Taten und edler Eigenschaften.A9
10
Eines Tages begaben Wir Uns auf Unsere grüne Insel. Als Wir sie betraten, sahen Wir fließende Bäche und Bäume in voller Pracht, zwischen denen das Sonnenlicht spielte. Unser Gesicht nach rechts wendend, sahen Wir, was die Feder nicht zu beschreiben vermag; sie kann nicht kundtun, was das Auge des Herrn der Menschheit an diesem heiligsten, hehrsten, gesegnetsten, erhabensten Orte wahrnahm. Wir wandten Uns darauf zur Linken. Dort sahen Wir eine der Schönen des erhabensten Paradieses auf einer Säule reinen Lichtes stehen und mit lauter Stimme rufen: ›O ihr Bewohner der Erde und des Himmels! Schauet Meine Schönheit, Meine Strahlung, Meine Offenbarung, Meinen Glanz! Bei Gott, dem Wahren! Ich bin die Vertrauenswürdigkeit, ihre Offenbarung und ihre Schönheit. Ich will jeden belohnen, der sich an Mich hält, Meinen Rang und Meine Stufe erkennt und sich fest an Meinen Saum klammert. Ich bin der edelste Schmuck für das Volk Bahás, die Robe des Ruhmes für alle im Reiche der Schöpfung. Ich bin das erhabenste Werkzeug für die Wohlfahrt der Welt, der Horizont der Sicherheit für alle Wesen.‹ So haben Wir dir herniedergesandt, was die Menschen dem Herrn der Schöpfung nahebringen wird.A10
11
Das vierte Ṭaráz betrifft die Vertrauenswürdigkeit. Wahrlich, sie ist die Pforte zur Sicherheit für alle Erdenbewohner und ein Zeichen der Herrlichkeit vonseiten des Allbarmherzigen. Wer daran teilhat, besitzt in der Tat die Schätze des Wohlstandes und des Glücks. Vertrauenswürdigkeit ist das weite, breite Tor zur Ruhe und Sicherheit des Volkes. In Wahrheit ist ohne sie, heute wie eh und je, nichts von Bestand. Alle Bereiche der Macht, Größe und Wohlfahrt leuchten in ihrem Licht.A11
12
Würde sich jemand an diesem Tag mit dem Gewand der Vertrauenswürdigkeit schmücken, so wäre dies für ihn in den Augen Gottes besser, als zu Fuß zur heiligen Schwelle zu reisen und durch die Begegnung mit dem Geliebten und das Stehen vor Seinem Sitz der Herrlichkeit gesegnet zu werden. Vertrauenswürdigkeit ist wie ein Bollwerk für die Stadt der Menschheit und wie Augen für den Tempel des Menschen. Wer immer ihrer beraubt bleibt, wird vor Seinem Throne als jemand betrachtet, der der Sehkraft verlustig ging.A12
13
Wir rufen uns die Freunde einzeln ins Gedächtnis zurück und ermahnen sie, auf die Vertrauenswürdigkeit zu achten, ein Pfand, das Gott Seinen Dienern zur Verwahrung gegeben hat, sowie auf die Redlichkeit, die Er zur starken Festung für Seine Begünstigten und Seine getreuen, demütigen Diener machte, und auf jedwede Tugend, die für sie zu Ansehen und Ehre unter allen Völkern führt.A13
14
O ihr Freunde Gottes in Seinen Städten, ihr Geliebten Gottes in Seinen Landen! Dieser Unterdrückte verpflichtet euch zu Ehrenhaftigkeit und Frömmigkeit. Gesegnet die Stadt, die durch ihr Licht erleuchtet wird! Durch diese Eigenschaften wird der Mensch erhoben und das Tor der Sicherheit vor aller Schöpfung geöffnet. Glücklich der Mensch, der sich fest an sie hält und ihren Wert erkennt, und wehe dem, der ihre Bedeutung leugnet!A14
15
Seid Gottes offenbarer Beweis an Vertrauenswürdigkeit in jedem Land. Ihr sollt diese Eigenschaften so vollkommen widerspiegeln, dass euer Blick, selbst wenn ihr durch Städte, übervoll von Gold, wandert, nicht einen Augenblick lang durch dessen Verlockung verführt würde. Dies ist das von euch erwünschte Wertmaß, o Schar der treuen Gläubigen. Steht eurem gnädigen Herrn mit eurem Reichtum und Vermögen bei, so dass Seine Diener in allen Welten Gottes bei euch die süßen Düfte des Einen, Wahren Gottes wahrnehmen mögen.A15
16
Der ist der wahre Diener Gottes, der an diesem Tage, und sollte er durch Städte aus Silber und Gold hindurchwandeln, sich nicht herbeilassen würde, einen Blick auf sie zu werfen, und dessen Herz rein und unbefleckt bleiben würde von allen Dingen, die diese Welt bieten kann, seien es ihre Güter oder ihre Schätze. Ich schwöre bei der Sonne der Wahrheit! Der Atem eines solchen Menschen ist mit Macht ausgestattet und seine Worte mit Anziehungskraft.A16
17
Sprich: O Träger Meines Namens! Auf dir seien Meine Herrlichkeit und Meine liebevolle Güte. Du warst stets mit dem reinen Gewand der Vertrauenswürdigkeit und der Frömmigkeit geschmückt. Diese Zwillingseigenschaften sind für dich wie zwei Gefährten, bei denen du Trost finden mögest. Sie sind wie zwei Wächter, die über dich wachen, und wie zwei Beschützer, die mit Gottes Erlaubnis dich vor Schaden bewahren sollen.A17
18
Klammert euch an den Saum des Gewandes der Tugend und haltet euch fest am Seil der Frömmigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Achtet auf das Wohl der Welt und nicht auf eure selbstsüchtigen Wünsche. 0 Volk Gottes! Ihr seid die Hirten der Welt. Haltet eure Herden vom Schlamm übler Leidenschaften und Verlangen unbeschmutzt und schmückt jeden mit der Zier der Gottesfurcht. Dies ist der unabänderliche Befehl, der an diesem Tag der Feder des Ewig-Bestehenden entströmte. Ich schwöre bei der Gerechtigkeit Gottes! Das Schwert rechtschaffenen Verhaltens und eines guten Charakters ist schärfer als Klingen aus Stahl.A18
19
Wir bitten Gott, gnädig zu gewähren, dass alle einen solch reinen Charakter, so wertvolle Taten und so freundliche Worte aufweisen mögen, wie sie Seinem Wohlgefallen entsprechen. Es wurde verordnet, dass die Festungen der Menschenherzen durch die Heerscharen eines edlen Charakters und lobenswerter Taten bezwungen werden sollen. Zank, Zwietracht, Kampf und Aufruhr wurden im Buche Gottes allesamt verboten. Flehet den Herrn an, Er möge Seinen Städten und Ländern nicht das glänzende Licht der Sonne der Vertrauenswürdigkeit vorenthalten, noch ihnen den strahlenden Glanz der Sonne der Wahrhaftigkeit oder die Pracht des Gestirns der Gerechtigkeit und Unparteilichkeit versagen. Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit sind wie zwei Leuchten, die über dem Horizont des Himmels der Tafel, auf der die Verordnungen Gottes niedergeschrieben wurden, funkelnd strahlen. Wohl denen, die sie erkannt haben, und wehe den Achtlosen!A19
20
Wir haben allen Menschen in klarster und ausdrucksvollster Sprache geraten, ihren Charakter mit Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit zu schmücken, sowie mit solchen Eigenschaften, die dazu führen, die Stufe des Menschen in der Welt des Daseins zu erhöhen. Dieser Unterdrückte bezeugt, dass die sterblichen Menschen aus dem völligen Nichtsein zu dem Zweck ins Reich des Seins gelangten, für die Besserung der Welt zu wirken und miteinander in Einklang und Harmonie zu leben. Zwist und Streit wurden seit jeher und werden auch künftig von Gott verworfen. Die Bücher, Schriften und Heiligen Texte vergangener Zeitalter haben alle die frohe Botschaft verkündet, dass die Absicht, die dieser mächtigen Offenbarung zugrunde liegt, keine andere ist als die Wiederherstellung der Ehre der Welt und ihrer Völker: auf dass die Macht der Worte vielleicht die Macht der Waffen überwinden und die Belange der Welt durch die Kraft der Liebe geregelt werden mögen. Wir bitten Gott, den Wahren, jeden mit dem Mantel der Vertrauenswürdigkeit zu schmücken, denn dies ist das schönste Gewand der Welt.A20
21
Halte dich an die Gottesfurcht und an alles, was in Seinem Buche geoffenbart wurde. So befiehlt dir Der, Der das Wort der Wahrheit ist und die unsichtbaren Dinge kennt. Sprich: Vertrauenswürdigkeit ist die Sonne am Himmel Meiner Gebote, Wahrhaftigkeit ist sein Mond, und lobenswerte Eigenschaften sind seine Sterne. Aber die meisten Menschen begreifen es nicht.A21
22
Wir senden Unsere Grüße an die treuen Anhänger des Einen, Wahren Gottes, die vom köstlichen Wasser liebevoller Güte gekostet und ihren Blick auf das Reich der Herrlichkeit gerichtet haben. Wir machen ihnen allen zur Pflicht, sich vertrauenswürdig und rechtschaffen zu verhalten und ein sittsames und tugendhaftes Leben zu führen. O geliebte Freunde! Wer immer seinen Charakter mit solchen Tugenden ziert, wird zu den wahren Dienern Gottes gezählt, und die Heerscharen der Höhe werden seines Namens gedenken. Wer sich jedoch dessen beraubt, wird nicht als einer aus ihren Reihen gezählt. Strebt emsig danach, solche wertvollen Eigenschaften und Charakterzüge zu erwerben, die zur Ursache ewigen Heils werden. Macht nicht die Früchte des Baumes der Vertrauenswürdigkeit zu Zielscheiben für die Steine des Verrats, noch zerbrecht seine Zweige mit den Werkzeugen tyrannischer Härte und Unterdrückung. Wahrheitsliebe und Aufrichtigkeit waren seit jeher eine Zier für den Charakter des Menschen, und sie sollen es ewig sein. O Freunde! Lasst nicht zu, dass das trügerische Blendwerk dieser vergänglichen Welt – deren Unbeständigkeit alle Dinge bezeugen – euch von Gottes bleibenden Gaben trenne und euch davon abhalte, von der geistigen Nahrung zu essen, die Er vom Himmel Seiner Güte herabgesandt hat. Haltet euren Blick auf Ihn gerichtet, Der das Höchste Wort der Wahrheit ist. Setzt euer ganzes Vertrauen auf Ihn und erbittet von Ihm, für euch zu bestimmen, was schicklich und angemessen ist. Legt eure Angelegenheiten in die Hände Gottes, des Herrn der Schöpfung. Ruft euch die Menschen früherer Zeitalter ins Gedächtnis zurück: Wohin sind sie geeilt, die Stolzen und Hochmütigen, die Übeltäter, die Sünder? Wo sind ihre angehäuften Schätze, ihre Paläste, Festungen und Throne? Denkt über jene vergangenen Zeiten nach und über die Unbeständigkeit, von der sie berichten, und seid davon belehrt. Dieser Unterdrückte betet inständig, Gott möge allen helfen, das zu tun, was Seine Gunst und Billigung findet.A22
23
Du bist Uns überaus teuer; und wie Wir dich lieben, so lieben wir alle, in denen der wertvolle Schmuck der Vertrauenswürdigkeit und Rechtschaffenheit und Eigenschaften wie Tugendhaftigkeit und Ehrlichkeit wahrgenommen werden können, so wie es den Menschen im Buche Gottes, des Herrn des mächtigen Thrones, zur Pflicht gemacht wurde. Wohl dem Los der Seele, die den Dufthauch göttlicher Äußerung wahrnahm und dem Gehör schenkte, was von Gott, dem Allwissenden, dem Allunterrichteten, offenbart wurde. Gott hat wahrlich bestimmt, dass Seine Sache durch Heerscharen guter Taten und einen aufrechten Charakter unterstützt werden soll. Gesegnet sei daher, wer diese Wahrheit erfasst und im Einklang damit handelt, und wehe denen, die sie nicht beachten oder verwerfen.A23
24
Wir senden den Freunden Unsere Grüße und ermahnen sie, sich rechtschaffen, vertrauenswürdig, fromm, tugendhaft und gütig zu verhalten – kurzum, all den Eigenschaften entsprechend, die dazu beitragen, die wahre Stufe des Menschen in der Welt des Seins ans Tageslicht zu bringen. Er, die Ewige Wahrheit, erhaben sei Seine Herrlichkeit, liebte stets die Treue. Wohl dem, der seinen Tempel mit ihrem Gewande schmückt und mit dieser höchsten aller Ehren ausgezeichnet wird.A24
25
Vertrauenswürdigkeit, Weisheit und Ehrlichkeit sind wahrlich Gottes überaus schöner Schmuck für Seine Geschöpfe. Diese reinen Gewänder sind das geziemende Kleid für jeden Tempel. Glücklich sind jene, die dies begreifen, und wohl ist es um die bestellt, die sich solche Tugenden aneignen.A25
26
Euch zu allen Zeiten am Seile der Vertrauenswürdigkeit festzuhalten und den Saum des Gewandes der Wahrhaftigkeit zu ergreifen, heißt euch Er, der Wahrhaftige, der Vertrauenswürdige. Gott ist mein Zeuge, Vertrauenswürdigkeit ist ein Licht, das hell von den Himmeln strahlt und zur Erhabenheit der Sache Gottes, des Allmächtigen, den Unvergleichlichen, des Allgepriesenen, führt. Wer immer dem Bündnis treu blieb, hielt sich fest und standhaft an die Vertrauenswürdigkeit, während jene, die es ablehnten, schmerzlich irrten.A26
27
Euch allen geziemt, euer inneres und äußeres Wesen so zu schmücken, dass ihr, in Vertrauenswürdigkeit gekleidet, mit Rechtschaffenheit gegürtet und mit Wahrhaftigkeit und Redlichkeit geziert, zum Mittel für die Erhöhung der Sache Gottes und die Erziehung der Menschheit werdet.A27
28
Die Gefährten Gottes, sind an diesem Tag der Sauerteig, der die Völker der Welt voll durchdringen muss. Sie müssen solche Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit und Ausdauer, solche Taten und einen solchen Charakter zeigen, dass die ganze Menschheit aus ihrem Beispiel Nutzen ziehen kann.A28
29
Jene, die im Zelte Gottes wohnen und auf den Sitzen ewiger Herrlichkeit ruhen, werden sich weigern, und sollten sie deshalb Hungers sterben, ihre Hand auszustrecken, um unrechtmäßig nach dem Besitz ihres Nächsten zu greifen, wie nichtswürdig und wertlos dieser auch sei. Die Absicht der Offenbarung des einen wahren Gottes ist, die ganze Menschheit zu Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit, zu Frömmigkeit und Vertrauenswürdigkeit, zu Entsagung und Ergebenheit in den Willen Gottes, zu Langmut und Freundlichkeit, zu Rechtschaffenheit und Weisheit zu rufen. Sein Ziel ist, jeden Menschen mit dem Mantel eines geheiligten Charakters zu bekleiden und ihn mit dem Schmucke heiliger und guter Taten zu zieren.A29
30
O Meine Geliebten! Wir machen euch zur Pflicht, euch vertrauenswürdig und rechtschaffen zu verhalten, auf dass Seinen Dienern durch euch die Eigenschaften eures Herrn offenbart und die Beweise Seiner erhabenen Heiligkeit in jedem Lande sichtbar werden mögen. Er ist, wahrlich, der Verordner, der Altehrwürdige der Tage.A30
31
Ich rate euch, o Freunde Gottes, dass euer Verhalten zu meinen Dienern und meinem Volk mit äußerster Vertrauenswürdigkeit in Einklang steht. Mit ihrer Hilfe soll die Sache Gottes in der ganzen Welt gefördert und ihre erhabene Heiligkeit der ganzen Schöpfung kundgetan werden. Seid Verwahrungsorte des Vertrauens aller Menschen. So haben Wir ihnen in den Sendschreiben befohlen. Wahrlich, dein Herr ist der Allwissende, der Allweise.A31
32
O Freunde Gottes in jedem Land! Dieser Unterdrückte beschwört euch beim Meistgeliebten der Welt, Der mit lauter Stimme im Reich der Äußerung ruft, nicht treulos mit dem Vermögen eurer Mitmenschen umzugehen. Seid die Treuhänder Gottes in Seinen Landen und die Verkörperung der Wahrhaftigkeit in allen Seinen Reichen. Gesegnet der Mensch, der die Ratschläge Gottes beachtet und Seine Gebote hält.A32
33
Wir haben allen zur Pflicht gemacht, ein Gewerbe oder einen Beruf auszuüben, und haben eine solche Beschäftigung zum Gottesdienst erklärt. Vor allem anderen solltest du jedoch als ein Zeichen der Zustimmung Gottes den Mantel der Vertrauenswürdigkeit aus den Händen göttlicher Gunst empfangen; denn die Vertrauenswürdigkeit ist das vornehmste Mittel, um Segen und Wohlergehen anzuziehen. Wir bitten Gott inständig, aus ihr eine helle und gütig regenspendende Wolke werden zu lassen, die deinen Angelegenheiten Erfolg und Segen bringt. Er ist, wahrlich, der Allfreigebige, der Gnädige.A33
34
Der Handel ist wie ein Himmel, dessen Sonnen die Vertrauenswürdigkeit und dessen Mond die Wahrhaftigkeit ist. Das wertvollste aller Dinge ist nach dem Urteil Dessen, Der die Höchste Wahrheit ist, die Vertrauenswürdigkeit. So wurde es in der heiligen Schriftrolle Gottes aufgezeichnet. Bitte den Einen, Wahren Gott inständig, der ganzen Menschheit möglich zu machen, diese edelste und erhabene Stufe zu erlangen.A34
35
Im Zusammenhang mit den Zahlungsaufforderungen, von denen du in deinem Brief geschrieben hast, wird klar und deutlich, dass jeder, der die Möglichkeit hat, seine Schulden zu begleichen, und dies zu tun trotzdem unterlässt, nicht dem Wohlgefallen des Einen, Wahren Gottes entsprechend handelt. Jene, die Schulden machen, sollten bestrebt sein, sie mit allem Eifer und Fleiß zu begleichen. Gottes bindende Gebote in Bezug auf Vertrauenswürdigkeit, Redlichkeit und das Respektieren von Rechten wurden in klarer und leicht verständlicher Sprache in allen heiligen Büchern, Sendschreiben, Schriften und heiligen Texten niedergeschrieben. Wohl dem, den die vergängliche Eitelkeit der Welt nicht eines beständigen Schmuckes beraubt hat, und den Habsucht und Nachlässigkeit nicht vom Strahlenglanz der Sonne der Vertrauenswürdigkeit ausschließen. Diese Angelegenheiten hängen jedoch vom Vorhandensein der Möglichkeit ab, denn das Stellen einer Forderung bedingt, dass sie erfüllt werden kann. Beim Herrn des Buches, das erste ist nicht statthaft beim Fehlen des letzteren. Dies bezeugt der Vers: »Gewähre deinem Schuldner Aufschub, bis er Mittel und Wege zum Zahlen findet.«Q1 A35
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In den meisten Unserer Tablets haben Wir den Dienern Gottes geraten, vertrauenswürdig und redlich, gerecht und aufrichtig zu sein. Wir haben ihnen befohlen, Unrecht und Böses zu unterlassen, und sie geheißen, Frömmigkeit und Gottesfurcht zu üben. Die Achtlosen wurden jedoch in ständig wachsenden Verlust gestürzt. Wahrlich, hätten Gottes Geschöpfe nur ihre Taten mit dem Willen und Wohlgefallen Gottes, erhaben sei Seine Herrlichkeit, in Einklang gebracht, könnte die ganze Erde schon jetzt als ein einziges Land angesehen werden, ein gesegnetes Land der Schönheit und des Lichtes.A36
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Sprich: Lass ab von Bosheit und Übertretungen und halte dich fest an Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit. Dies ist das Gebot Gottes, des Herrn des Jüngsten Gerichts. Er, Den die Welt unterdrückte, spricht nicht von weltlichen Wünschen getrieben, sondern im Einklang mit dem, was im Buche Gottes, des Gebieters, des Altehrwürdigen der Tage, offenbart worden ist. Rechtschaffenheit des Charakters ist das Mittel, durch das die hohen Stufen, die der Mensch in der Welt des Seins erlangen kann, sichtbar gemacht werden können; dies bezeugen Gottes hochgeachtete Diener, die die bösen Einflüsterungen der Menschen nicht daran gehindert haben, sich zu erheben, um ihrem Herrn, dem König des Mächtigen Thrones, zu dienen.A37
38
Gehöre zum Volke des Höllenfeuers, aber sei kein Heuchler. Sei ein Ungläubiger, aber sei kein Ränkeschmied. Wohne in Schenken, aber beschreite nicht den Pfad des Unheilstifters. Fürchte Gott, aber nicht die Menschen. Gib dem Henker dein Haupt, aber nicht dein Herz. Deine Bleibe sei unter dem Stein, aber suche nicht des Geistlichen Schutz. So stimmt die Heilige Schalmei ihre Melodien an, und die Nachtigall des Paradieses schlägt ihr Lied, auf dass Er ewiges Leben in die sterblichen Hüllen der Menschen einflößen, den Tempeln aus Staub das Wesen des Heiligen Geistes und des himmlischen Lichtes verleihen und die vergängliche Welt durch die Macht eines einzigen Wortes zum ewigen Königreich hinziehen möge.A38
Aus den Äußerungen des Bab
39
Eines Tages bat der Bab darum, man möge Ihm etwas Honig besorgen. Der Kaufpreis dafür erschien Ihm ungewöhnlich hoch. Er wies ihn zurück und sprach: »zweifellos hätte man Honig von besserer Qualität um einen geringeren Preis bekommen können. Ich, euer Lebensvorbild, war Kaufmann von Beruf. Es ziemt euch, in allen euren geschäftlichen Unternehmungen Meiner Art und Weise zu folgen. Ihr sollt weder euren Nächsten übervorteilen, noch euch von ihm betrügen lassen. So hat es euer Meister gehalten. Die geschicktesten und fähigsten Menschen vermochten Ihn nicht zu täuschen, noch wünschte Er Seinerseits, auch dem geringsten und hilflosesten Geschöpf gegenüber unedelmütig zu handeln.« Er bestand darauf, dass der Diener, der den Kauf getätigt hatte, wieder hingehen und Ihm zu einem billigeren Preis einen Honig von besserer Qualität bringen soll.A39
Aus den Schriften ‘Abdu’l-Bahás
40
Wahrhaftigkeit ist die Grundlage aller menschlichen Tugenden. Ohne Wahrhaftigkeit sind Fortschritt und Erfolg für jede Seele in allen Welten Gottes ausgeschlossen. Wenn der Mensch diese heilige Eigenschaft erlangt hat, wird er auch alle anderen himmlischen Wesensarten gewinnen.A40
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O Ṣádiq!A41 Wahrhaftigkeit, Redlichkeit und Ehrlichkeit sind die Eigenschaften der Gerechten und das Merkmal der Reinen. Wahrhaftigkeit ist die edelste aller Eigenschaften, denn sie umfasst alle anderen Tugenden. Ein ehrlicher Mensch wird vor jeder Trübsal beschützt, wird vor jeder bösen Tat zurückweichen und vor jeder sündhaften Handlung behütet sein, da alle Untugenden und Missetaten im genauen Gegensatz zur Wahrhaftigkeit stehen und ein ehrlicher Mensch sie alle entschieden verabscheut.A42
42
O reine Seele! Tritt in die Fußstapfen der Wahrhaftigen und gehe den Pfad der Rechtschaffenen, damit du durch die Wahrhaftigkeit einen Sitz der Wahrheit einnehmen und durch Rechtschaffenheit bleibende Ehre erlangen mögest. Würde die Summe aller Sünden auf der Waage gewogen, so würde die Lügenhaftigkeit sie ganz alleine aufwiegen: nein, ihre Übel würden sie sogar überwiegen und ihr Schaden sich als größer erweisen. Es wäre besser für dich, du wärst ein Gotteslästerer und würdest die Wahrheit sagen, als die Glaubensformel in den Mund zu nehmen und doch ein Lügner zu sein. Diese klaren Worte sind als eine Ermahnung an die Völker der Welt gerichtet. Erweise Gott Dank, dass dieser Rat durch dich an die ganze Menschheit gerichtet wurde.A43
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O Heerschar Gottes! Unter dem Schutz und mit der Hilfe der Gesegneten Schönheit – möge mein Leben ein Opfer für Seine Geliebten sein – sollt ihr euch so verhalten, dass ihr vornehm und leuchtend wie die Sonne unter den Menschenseelen hervorragt. Wenn einer von euch in eine Stadt kommt, soll er durch seine Aufrichtigkeit, seine Lauterkeit und Liebe, seine Ehrlichkeit und Treue, seine Wahrheitsliebe und Güte gegenüber allen Völkern der Welt zu einem Brennpunkt der Anziehungskraft werden, so dass die Menschen dieser Stadt ausrufen und sagen: »Dieser Mann ist ohne Zweifel ein Bahá’í, denn sein Benehmen, seine Haltung, seine Lebensweise, seine Sitten, seine Art und sein Wesen spiegeln die Eigenschaften der Bahá’í wider.« Bevor ihr diese Stufe erreicht, kann man nicht sagen, dass ihr dem Bund und Testament Gottes treu ergeben seid. Denn Er ist mit uns allen in unwiderleglichen Texten ein festes Bündnis eingegangen; es fordert von uns, dass wir nach Seinen heiligen Geboten und Ratschlägen handeln.A44
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… wir und die Freunde Gottes sollten unter keinen Umständen nachlassen in unserem Bemühen, loyal, aufrichtig und wohlwollend zu sein. Wir sollten allezeit unsere Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit zeigen. Mehr noch: Wir müssen unerschütterlich bleiben in unserer Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit und uns damit befassen, Gebete zum Wohle aller darzubringen.A45
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Das Hauptmerkmal eines wahren Gläubigen ist die Vertrauenswürdigkeit, wohingegen das Hauptmerkmal des Rebellen die Treulosigkeit ist.A46
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Sollte jemand lauter gute Werke verrichten, aber ohne das leiseste Bedenken versäumen, voll und ganz vertrauenswürdig und ehrlich zu sein, würden seine guten Taten trockenem Zunder und sein Versäumnis seelenverzehrendem Feuer gleichen. Sollte andererseits all sein Tun mangelhaft sein, er aber vertrauenswürdig und ehrlich handeln, so würden alle seine Mängel schließlich wettgemacht, aller Schaden behoben und alle Schwächen geheilt. Unsere Meinung ist, dass in den Augen Gottes Vertrauenswürdigkeit die Grundlage Seines Glaubens und das Fundament aller Tugenden und Vollkommenheiten ist. Wer dieser guten Eigenschaft beraubt ist, dem mangelt es an allem. Was sollen Glaube und Frömmigkeit nützen, wenn die Vertrauenswürdigkeit fehlt? Welches Ergebnis können sie zeitigen? Welchen Gewinn oder Vorteil können sie bescheren? Deshalb rät ‘Abdu’l-Bahá den Freunden – nein, beschwört sie sogar inbrünstig –, die Heiligkeit der Sache Gottes so wachsam zu beschützen und ihre persönliche Würde als einzelne so zu wahren, dass alle Völker sie wegen ihrer Vertrauenswürdigkeit und Rechtschaffenheit kennen lernen und dafür ehren werden. Sie können heute keinen größeren Dienst leisten als diesen. Anders zu handeln würde bedeuten, die Axt an die Wurzeln der Sache Gottes zu legen – wir suchen Zuflucht bei Gott vor diesem abscheulichen Vergehen und beten darum, dass Er Seine Geliebten vor dem Begehen solch eines schändlichen Unrechts schützen möge.A47
47
Sie schrieben zu der Frage, wie die Freunde ihre gegenseitigen Handelsbeziehungen abwickeln sollten. Diese Frage ist von größter Wichtigkeit und eine Sache, die lebhafteste Aufmerksamkeit verdient. Bei dieser Art Beziehungen sollten die Freunde Gottes mit äußerster Vertrauenswürdigkeit und Rechtschaffenheit handeln. Auf diesem Gebiet nachlässig zu sein, würde bedeuten, sein Antlitz von den Ratschlägen der Gesegneten Schönheit und den heiligen Geboten Gottes abzuwenden. Wenn jemand seine Verwandten und Freunde in seinem eigenen Haus nicht mit völliger Vertrauenswürdigkeit und Rechtschaffenheit behandelt, wird sein Umgang mit der Außenwelt – wieviel Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit er ihr auch immer entgegenbringen mag – sich als unfruchtbar und unproduktiv erweisen. Zuerst sollte man seine eigenen Familienangelegenheit in Ordnung bringen; dann sollte man seine Geschäfte mit der Außenwelt betreiben. Es sollte sicherlich nicht behauptet werden, man bräuchte die Freunde nicht mit übermäßiger Aufmerksamkeit zu behandeln oder es sei für sie nicht nötig, im Umgang miteinander dem Ausüben von Vertrauenswürdigkeit allzu große Bedeutung beizumessen; dass aber in ihren Beziehungen zu Fremden korrektes Verhalten durchaus, notwendig sei. Ein solches Gerede ist reine Einbildung und wird zu Schaden und Nachteil führen. Gesegnet sei die Seele, die unter dem Volk das Licht der Vertrauenswürdigkeit ausstrahlt und zum Zeichen der Vollkommenheit unter allen Menschen wird.A48
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Da das ordnungsgemäße Führen Ihrer Gesellschaft von der Hingabe, Rechtschaffenheit, Aufrichtigkeit und Reinheit der Absicht, die die Freunde Gottes zeigen, abhängt, sollten sie beim Abwickeln ihrer Geschäfte solche Reinheit, Vornehmheit und weitblickende Weisheit kundtun, dass sie zum Vorbild für andere Gesellschaften werden, und alle Menschen durch ihr Beispiel belehrt und erleuchtet werden mögen. Auf diese Weise werden die Bahá’í allen als zuverlässige und ehrliche, tugendhafte und erleuchtete, makellose und geläuterte Menschen bekannt, die eifrig und von edlen Grundsätzen, vorurteilslos im Denken und Förderer der Freiheit sind; deren Anliegen es ist, dem Allgemeinwohl zu dienen und nicht ihren eigenen Interessen, und deren Ziel es ist, das Wohlergehen und Gedeihen der Menschheit zu fördern und nicht ihr eigenes Wohlergehen zu begünstigen.A49
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Ihr Prüfstein sollte sein, dass sie ihre geschäftlichen Tätigkeiten mit einer Gerechtigkeit und Unparteilichkeit betreiben, an der sich andere orientieren können. Die Freunde Gottes sollten ihren Beruf als Mittel benützen, um die Menschen zum Pfade Gottes zu führen und sie so in Erstaunen zu setzen, dass sie ausrufen: »Wie groß ist ihre Wahrhaftigkeit, wie erhaben ihre Vertrauenswürdigkeit und wie aufrichtig ihr guter Wille.«A50
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Jede Handelsgesellschaft sollte nach göttlichen Prinzipien gegründet werden. Vertrauenswürdigkeit, Frömmigkeit und Wahrhaftigkeit sollten ihre Basis bilden, um die Rechte der Menschen zu schützen.A51
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Handel, Landwirtschaft und Industrie sollten wahrhaftig kein Hindernis sein, dem Einen, Wahren Gott zu dienen. In der Tat sind solche Berufe die mächtigsten Mittel und klarsten Beweise für das offenbare Zeugnis von der Frömmigkeit eines Menschen, für seine Vertrauenswürdigkeit und die Tugenden des Allbarmherzigen Herrn.A52
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Ihr, die ihr aufrichtige Gönner des Staates und pflichtgetreue, gehorsame Untertanen der Regierung seid, solltet ständig mit Dienen befasst sein. Wer immer in den Regierungsdienst tritt, sollte in all seinem Tun und Handeln ein Höchstmaß an Rechtschaffenheit und Ehrlichkeit, an Selbstbeherrschung und Selbstdisziplin, an Lauterkeit und Reinheit, an Gerechtigkeit und Unparteilichkeit kundtun. Wenn er – Gott behüte! – des geringsten Vertrauensbruches schuldig sein oder nachlässig oder oberflächlich an seine Pflichten herangehen oder auch nur einen Silberling dem einfachen Volke mit Gewalt entreißen oder danach trachten sollte, seine eigenen selbstsüchtigen Interessen und seinen persönlichen Gewinn zu fördern – so ist gewiss, dass er der Ausgießungen göttlicher Gnade beraubt sein wird.A53
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Beim Ausführen der Pflichten des Amtes, in das du berufen wurdest, sollten dein Verhalten und dein Handeln das höchste Maß an Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit aufzeigen, bis hin zu einem Grad an Aufrichtigkeit, der ganz und gar über jeden Verdacht erhaben ist, und zu einer Rechtschaffenheit, die gegen die Einflüsterungen des Eigennutzes gefeit ist. Auf diese Weise werden alle erfahren, dass die Bahá’í die Verkörperung der Redlichkeit und das reine Wesen makelloser Tugend sind. Wenn sie ein Amt annehmen, ist ihr Beweggrund, der ganzen Menschheit zu dienen, nicht ihren eigenen Vorteil zu suchen. Ihr Ziel ist, die Sache der Wahrheit zu schützen, nicht Genusssucht und gemeiner Undankbarkeit zu verfallen.A54
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Was jene betrifft, die im Staatsdienst stehen, so sollten sie ihre Pflichten mit äußerster Treue, Vertrauenswürdigkeit, Rechtschaffenheit, Geradheit, Redlichkeit und Hochherzigkeit erfüllen. Lasst sie nicht ihren guten Ruf durch das Verfolgen persönlicher Interessen besudeln, noch sich um vergänglicher, weltlicher Vorteile willen zum Gegenstand öffentlichen Hasses und zu jenen machen, die von der Schwelle der Herrlichkeit verstoßen sind.A55
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Jene, die der Öffentlichkeit zu dienen ausgewählt oder in Verwaltungsämter berufen werden, sollten ihren Pflichten im Geiste echter Dienstbarkeit und bereitwilliger Erfüllung nachkommen. Damit ist gemeint, dass sie sich durch ihr angenehmes Wesen und ihren tugendhaften Charakter auszeichnen, mit dem ihnen zuerkannten Entgelt zufrieden sein und bei allem, was sie tun, vertrauenswürdig handeln sollen. Sie sollten unwürdige Motive meiden und von habgierigen Absichten weit entfernt sein; denn Redlichkeit, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit gehören zu den mächtigsten Mitteln, um Gottes Gnade anzuziehen und sowohl das Glück des Landes als auch das Wohlergehen des Volkes sicherzustellen. Ruhm und Ehre des Menschen liegen nicht in Besitz und Reichtum, am allerwenigsten in solchem, der widerrechtlich durch Erpressung, Unterschlagung und Bestechlichkeit, betrieben auf Kosten eines ausgebeuteten Volkes, angehäuft wurde. Höchste Ehre, Würde und Größe in der Menschenwelt und wahre Glückseligkeit in diesem und dem kommenden Leben bestehen allesamt in Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, Heiligkeit und Loslösung. Wenn ein Mensch Ruhm sucht, sollte er sich mit bescheidenen Rücklagen begnügen, das Los der Armen des Landes zu erleichtern trachten, den Weg der Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit wählen und den Pfad hochgesinnten Dienens betreten. Solch ein Mensch, so bedürftig er auch sein mag, wird unvergänglichen Reichtum ernten und immerwährende Ehre erlangen.A56
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Wenn irgendwelche der Freunde in den Regierungsdienst treten, sollten sie ihr Amt zum Mittel machen, um der göttlichen Schwelle näherzukommen: Sie sollten mit Redlichkeit und Rechtschaffenheit handeln, unerbittlich alle Formen von Bestechlichkeit und Korruption meiden, sich mit dem Gehalt, das sie bekommen, begnügen und eher stolz sein auf das Maß an Klugheit, Können und Urteilsvermögen, das sie in ihre Arbeit einbringen können. Wenn sich jemand mit einem einzigen Brotlaib zufriedengibt und seine Pflichten mit aller in seiner Macht liegenden Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit erfüllt, wird er zum Fürsten der Sterblichen und zum rühmenswertesten Menschen. Edel und hervorragend wird er sein, trotz seines leeren Beutels! Allen voran wird er zu den Freien zählen, wenn auch sein Gewand alt und abgetragen ist. Für den Menschen liegen Ruhm und Ehre in tugendhaften und edlen Eigenschaften, Ansehen und Würde im Nahesein an der göttlichen Schwelle. Im Vergleich dazu ist irdischer Besitz ein Werk der TäuschungA57. Jene, denen danach gelüstet, sind Anhänger des Übels, und binnen kurzem werden sie in Verwirrung und Verzweiflung gestürzt sein. Was ist besser – dass ein Mensch so wird oder dass sein Benehmen Hingabe und Reinheit der Absicht zeigt und er wegen seiner Rechtschaffenheit, Geradheit und Ehrlichkeit deutlich hervorsticht? Ja, solche Eigenschaften sind sogar besser als die Reichtümer von KurahA58 und wertvoller als alle Schätze der Welt.A59
57
Wenn einer der Freunde ... in ein hohes Verwaltungsamt berufen wird, sollte er eifrig bestrebt sein, die seiner Verantwortung anvertrauten Aufgaben mit vollkommener Ehrlichkeit, Reinheit, Aufrichtigkeit, Rechtschaffenheit und Redlichkeit zu erfüllen. Wenn er jedoch eine Stellung durch unlauteres oder gewinnsüchtiges Verhalten missbraucht, wird er an der Schwelle der Erhabenheit verabscheut werden und sich den Zorn der Abhá-Schönheit zuziehen – nein, er wird vom Einen, Wahren Gott und allen, die Ihn anbeten, verlassen werden. Zu solchem Tun keineswegs bereit, sollte er sich mit seinem Gehalt und seinen Vergütungen zufriedengeben, nach dem Pfad der Rechtschaffenheit trachten und sein Leben dem Dienst an Staat und Volk widmen. So muss das Verhalten und Betragen der Bahá’í sein. Wer immer diese Grenzen überschreitet, wird schließlich unverkennbarem Verderben anheimfallen.A60
58
Jene Seelen, die in Dienststellen der Regierung arbeiten, sollten mit völliger Loslösung, Reinheit und unabhängigen Sinnes, mit vollkommener Hingabe und reiner Absicht an ihre Pflichten herangehen. Zufrieden mit dem Lohn, den sie erhalten, sollten sie darauf achten, ihren unbescholtenen Charakter nicht durch Bestechlichkeit und Betrug zu beschmutzen. Sollte einer der Freunde sich heute auch nur einen einzigen Pfennig widerrechtlich aneignen, würde durch seine Tat der heilige Mantel der Sache Gottes besudelt und diese Schande der Gemeinde anhaften. Gott bewahre! Ja, sogar Regierung und Volk sollten soweit kommen, ein solches Vertrauen in die Bahá’í zu setzen, dass sie alle Staatsangelegenheiten in allen Provinzen in die tugendhaften und reinen Hände von Gottes Geliebten legen möchten.A61
59
Alle Regierungsangestellten, ob von hohem oder niedrigem Rang, sollten in vollkommener Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit mit ihren bescheidenen Bezügen und Vergütungen zufrieden sein. Sie sollten ihre Hände unbesudelt lassen und ihren unbescholtenen Namen vor Schande bewahren ... Wenn jemand einer gerechten Regierung gegenüber treulos handelt, handelt er treulos gegenüber Gott; und wenn er ihr treu dient, hat er diesen Dienst Gott erwiesen.A62
60
Mögen sie ihren Dienst in vollkommener Reinheit und Loslösung erfüllen und sich auf keinen Fall durch das Annehmen von Bestechungsgeldern, das Hegen ungehöriger Absichten oder die Verwicklung in schädliche Machenschaften besudeln. Mögen sie mit ihrem Lohn zufrieden sein und durch Wahrhaftigkeit, Offenheit und Streben nach Tugend und Vortrefflichkeit Ruhm zu erlangen suchen; denn sich auf Reichtum etwas einzubilden, ist nichts als der Verachtung wert, und auf Besitztümer stolz zu sein, ist nur für die Toren schicklich. Um wahren Ruhm und Ehre zu erlangen, sollte der Mensch Gerechtigkeit und Unparteilichkeit üben, tyrannisch zu handeln unterlassen, seiner Regierung dienen und für das Wohl seiner Mitbürger arbeiten. Sollte er nach etwas anderem als diesem streben, wird er wahrhaftig unverkennbaren Schaden erleiden.A63
61
Wie töricht und einfältig muss ein Mensch sein, wie niederträchtig sein Wesen und wie nichtswürdig der Lehm, aus dem er geformt wurde, wenn er sich dem Staat gegenüber mit dem Schmutz der Bestechung, der Korruption und Treulosigkeit besudelt! Wahrlich, das Ungeziefer der Erde ist solchen Menschen vorzuziehen.A64
62
Falls einer der Freunde aufgefordert werden sollte, seinem Land und seinem Volk in irgendeiner Stellung zu dienen, sollte er sich seiner Arbeit mit Herz und Seele widmen und seine Pflichten mit absoluter Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Gottesfurcht erfüllen.A65
Aus Briefen Shoghi Effendis
63
Jetzt ist die Zeit, der göttlichen Sache siegbringenden, tatkräftigen Beistand zu leisten. Der Sieg des Glaubens Gottes hängt vom Lehren ab; und Lehren ist bedingt durch rechtschaffenes Handeln, wertvolle Taten und gutes Betragen. Der Grundstein eines Lebens auf dem Pfade Gottes ist das Streben nach sittlicher Vortrefflichkeit und das Erlangen eines Charakters, der mit Eigenschaften ausgestattet ist, die aus Seiner Sicht wohlgefällig sind. Die Bahá’í sollten sich mit diesem heiligen Gewand schmücken; mit diesem mächtigen Schwert sollten sie die Festungen der Menschenherzen erobern. Die Menschen sind allmählich der schönen Reden und Gespräche, der Predigten und Mahnreden überdrüssig und können sie nicht mehr ertragen. Das Einzige, was heute die Welt von ihrer Pein befreien und die Herzen der Völker anziehen kann, sind Taten, nicht Worte; das Beispiel, nicht die Vorschrift; heilige Tugenden, nicht Erklärungen und Grundverträge, die von den Regierungen und Nationen zu gesellschaftspolitischen Angelegenheiten herausgegeben werden. In allen großen oder kleinen Belangen muss das Wort die Tat ergänzen und die Tat das Wort begleiten: jedes muss das andere vervollständigen, unterstützen und verstärken. Die Bahá’í müssen in dieser Hinsicht Auszeichnung zu erlangen suchen vor den Völkern und Nationen, welche die Erhabenste Feder mit folgenden Worten kurz beschrieb: »Ihre Worte sind der Stolz der Welt, und ihre Taten sind die Schande der Nationen.«A66
64
Die Arbeit, die die Bahá’í annehmen, die Aufgaben und Pflichten, die sie erfüllen, sollten so sein, dass sie der Nation als Ganzes zum Nutzen gereichen und nicht nur einem kleinen Kreis hoher Beamten und einigen ausgewählten Personen zum Vorteil dienen. Außerdem sollten die geliebten Freunde und die Mitglieder der Räte unter den vielfältigen Umständen ihres Lebens und in all ihrem verschiedenartigen Geschäftsverkehr und ihren Betätigungen durch ihre Taten, ihr Verhalten und Auftreten versuchen, ihren Mitbürgern die Vortrefflichkeit dieser heiligen Sache vorzuführen, um deren Wahrheit zu beweisen und lebendiges Zeugnis für die Macht und die Erhabenheit ihres Geistes abzulegen. So sollten die Freunde vorgehen und sich nicht auf das Übermitteln der Botschaft, von Erläuterungen, Darstellungen und Erklärungen beschränken. ‘Abdu’l-Bahá, der Hauptausleger des Glaubens Bahá’u’lláhs hat geschrieben: »Daher obliegt allen Bahá’í, über diese höchst heikle und lebenswichtige Angelegenheit in ihrem Herzen nachzusinnen, auf dass sie sich im Unterschied zu anderen Religionen nicht mit dem Lärm, dem Tumult und der Hohlheit religiöser Lehrmeinungen zufriedengeben mögen. Nein, sie sollten vielmehr in jeder Lebenslage für jene Eigenschaften und Tugenden, die von Gott stammen, als Beispiel dienen und sollten sich erheben, um sich durch ihr angenehmes Verhalten auszuzeichnen. Sie sollten ihren Anspruch, Bahá’í zu sein, durch Taten rechtfertigen, nicht durch den Namen. Der ist ein wahrer Bahá’í, der sich Tag und Nacht bemüht, auf dem Pfad menschlichen Strebens Fortschritte zu machen und vorwärts zu kommen, dessen glühendster Wunsch es ist, durch sein Leben und Handeln die Welt zu bereichern und zu erleuchten, dessen Quelle der Begeisterung das innerste Wesen göttlicher Tugend ist, dessen Lebensziel es ist, durch sein Verhalten zur Ursache unendlichen Fortschrittes zu werden. Nur wenn er solch vollkommene Fähigkeiten erlangt, kann von ihm gesagt werden, er sei ein wahrer Bahá’í. Denn in dieser heiligen Sendung, der ruhmreichen Krönung vergangener Zeitalter und Zyklen, ist wahrer Glaube nicht nur das Anerkennen der Einheit Gottes, sondern vielmehr das Führen eines Lebens, in dem alle Vollkommenheiten und Tugenden, die ein solcher Glaube in sich birgt, deutlich erkennbar werden.« Q2 Seht, wie bestimmt und in nachdrücklichen Worten diese Erklärung ‘Abdu’l-Bahás lautet und wie anspruchsvoll ihre Forderungen sind! Erst dann, wenn die Bahá’í in der Lage sind, ihren Charakter ganz und geziemend mit dem Schmuck dieser göttlichen Tugenden auszuzeichnen, werden sie vor den Augen der Welt in würdiger und angemessener Weise dastehen, und der Name Bahá’u’lláhs wird das Universum in Flammen setzen.A67
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Nichts als die Fülle unserer Taten, nichts als die Reinheit unseres Charakters kann letzten Endes unseren Anspruch begründen, dass in der heutigen Zeit der Bahá’í-Geist das einzige Mittel ist, das ein lange gehegtes Wunschbild in eine bleibende Errungenschaft umwandeln kann.A68
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Dies ist der Tag für Vortrefflichkeit in Charakter und Verhalten. Wir alle sollten uns mit diesem Schmuck des Königreiches zieren, solange wir noch in dieser Welt des Seins sind, so dass wir an der Schwelle des Allbarmherzigen angemessen dienen können.A69
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Die Pflichten der Mitglieder jener Geistigen Räte, die sich mit dem Lehren der Sache Gottes in den Ländern des Ostens befassen, wurden in den heiligen Schriften deutlich verankert. Diese gebieten ihnen, für die Besserung der Sitten und die Verbreitung von Gelehrsamkeit zu arbeiten, sich um das Ausrotten von Unwissenheit und Unaufgeklärtheit zu bemühen, Vorurteile auszumerzen und der Grundlage wahren Glaubens in Herz und Verstand der Menschen neue Kraft zu geben, danach zu trachten, Selbstvertrauen und das Vermeiden blinder Nachahmung zu entwickeln, das Ziel zu verfolgen, die wirksame Erledigung ihrer Angelegenheit zu steigern und in allen Lebenslagen auf Reinheit und Vornehmheit zu achten, ihr Festhalten an Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit zu zeigen sowie ihre Fähigkeit, sich offen, mutig und entschlossen zu verhalten. Sie verlangen ebenso von ihnen, der landwirtschaftlichen und industriellen Entwicklung ihre Unterstützung zu gewähren, das Fundament für gegenseitige Hilfe und Zusammenarbeit zu festigen, die Emanzipation und den Fortschritt der Frauen zu fördern und für die allgemeine Schulpflicht für beide Geschlechter zu sorgen, zum Anwenden des Beratungsprinzips in allen Gesellschaftsschichten zu ermutigen und im gesamten Geschäftsverkehr einem Maßstab peinlich genauer Ehrlichkeit treu zu bleiben. Überdies schärfen sie ihnen die Tugenden der Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit, der Reinheit der Absicht, der Herzensgüte und Loslösung von den Fesseln dieser stofflichen Welt ein. Sie rufen sie auf, sich so zu läutern, dass sie über die verderbten und üblen Einflüsse, die die westliche Welt so gewaltig beherrschen, erhaben sind, und machen ihnen zur Pflicht, den Rat zur Mäßigung jederzeit und unter allen Umständen zu befolgen. Sie fordern sie auf, über die verschiedenen zeitgenössischen Wissenszweige – sowohl in der Kunst als auch in der Wissenschaft – ausführliche Erkundigungen einzuholen und ihre Aufmerksamkeit auf den Dienst am Gemeinwohl der Menschen zu konzentrieren, sich durch aufmerksames Studium der heiligen Schriften zu vertiefen und die darin enthaltene göttliche Führung auf die jeweiligen Verhältnisse, Erfordernisse und Zustände der heutigen Gesellschaft anzuwenden, die Teilnahme an den verworrenen Angelegenheiten der politischen Parteien zu unterlassen und sich für den Meinungsstreit der Politiker, das Gerangel der Theologen oder irgendeine der zeitgenössischen, kränkelnden Gesellschaftslehren weder zu interessieren, noch mitzumachen. Schließlich ermahnen sie sie, im Denken wie im Reden den Gesetzen, die von der Landesregierung ordnungsgemäß erlassen wurden, aufrichtig gehorsam zu sein und sich den Methoden, Auffassungen und schlecht begründeten Argumenten extremer Traditionalisten und Modernisten gleichermaßen fernzuhalten, den hervorragenden Vertretern von Kunst und Wissenschaft Ehre, Hochachtung und Wertschätzung zu erweisen und ihren Bemühungen beizupflichten, und jene, die umfassendes Wissen und die Bildung eines Gelehrten besitzen, zu schätzen und zu ehren, das Recht auf Gewissensfreiheit hochzuhalten und das Kritisieren und Verunglimpfen von Sitten, Bräuchen und Überzeugungen anderer Menschen, Völker und Nationen zu unterlassen. All dies zählt zu dem, was die Völker des Ostens am dringendsten benötigen. Dies sind die grundlegenden, die bindenden, die unabwendbaren Pflichten der Treuhänder des Barmherzigen, der Vertreter der Bahá’í-Gemeinden, der Mitglieder der Geistigen Räte.A70
68
Im Zuständigkeitsbereich welches Staates oder welcher Regierung das Volk Bahas auch wohnen mag, es sollte sich ehrlich, aufrichtig, vertrauenswürdig und rechtschaffen verhalten. Es sollte sich mit den Herzen der Menschen beschäftigen und sich von den Schwankungen und den Begrenzungen der Welt des Zufalls fernhalten. Es dürstet weder nach Berühmtheit, noch ist es gierig nach Macht; es ist weder ein Meister der Falschheit und Heuchelei, noch trachtet es nach Reichtum und Einfluss. Es sehnt sich weder nach Pomp und Zeremoniell hoher Ämter, noch verlangt es nach dem Ruhm von Titel und Stand. Es verabscheut Heuchelei und Prahlerei, und das Anwenden zwingender Gewalt ist ihm zuwider. Es hat seine Augen vor allem außer Gott geschlossen und richtet sein Herz auf die sicheren und unbestreitbaren Verheißungen seines Herrn. Es hat die Bande irdischer Erwartung und Anhänglichkeit durchtrennt und sein Leben mit dem Unvergleichlich Geliebten verbunden. Sich selbst vergessend hat es seine Kräfte in die Arbeit für das Wohl der Gemeinschaft gesteckt, und beim standhaften Befolgen der gesunden und heilsamen Grundsätze des Glaubens Gottes hat es sich von den krankhaften Einbildungen, den unlogischen Anschauungen und verderblichen Ansichten der Opfer von Laune und Torheit abgewandt. Obwohl es wachsam die Annahme politischer Ämter ablehnt, sollte es von ganzem Herzen die Gelegenheit begrüßen, administrative Ämter zu übernehmen, denn das hauptsächliche Ziel des Volkes Bahas ist, die Interessen der Nation zu fördern und ihr Wohlergehen zu steigern, nicht die abwegigen Absichten und Ziele der Liederlichen und Schamlosen zu unterstützen. So verfahren die Bahá’í, so verhalten sich alle geistig erleuchteten Seelen, und alles andere ist offenkundiger Irrtum.A71
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Bei sich zuhause, ... beim Abwickeln des täglichen Geschäftsverkehrs, sollte sich die Gemeinde der Anhänger Bahá’u’lláhs vergewissern, dass sie angesichts der ganzen Welt und vor den Augen ihres wachsamen Meisters die lebenden Zeugen jener Wahrheiten sind, die Er liebevoll hegte und unermüdlich bis zum Ende Seiner Tage verfocht.A72
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Ihr Leben sollten sie so gestalten und ihr Verhalten so einstellen, dass keine noch so unbegründete Beschuldigung der Heimlichkeit, Falschheit, Bestechung oder Einschüchterung gegen sie erhoben werden möge.A73
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Es [ein so rechtschaffenes Verhalten] muss ständig zutage treten im beruflichen Tun all ihrer Mitglieder, in ihrem häuslichen Leben, in jeder Stellung und in jedem Dienst, den sie in Zukunft ihrer Regierung oder ihrem Volk erweisen mögen.A74
Aus Briefen, die im Auftrag Shoghi Effendis an einzelne Gläubige geschrieben wurden
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Das Fortbestehen und die Stabilität, die eine Gesellschaft, Gruppe oder Nation erreichte, ist ein Ergebnis – und abhängig von der Gesundheit und des Wertes der Grundsätze, nach denen das Führen ihrer Geschäfte und das Lenken ihrer Tätigkeiten ausgerichtet sind. Die Leitprinzipien der Bahá’í sind: Ehrlichkeit, Liebe, Wohlfahrtspflege und Vertrauenswürdigkeit, das Allgemeinwohl über das persönliche Interesse zu stellen und Frömmigkeit, Tugendhaftigkeit und Mäßigung zu üben. So werden schließlich ihr Schutz und ihr Glück sichergestellt. Welches Missgeschick ihnen auch durch die List von Ränkeschmieden und Übelwollenden widerfahren mag, alles wird wie Wellen vergehen, und der Bedrängnis wird die Freude folgen. Die Freunde stehen unter dem Schutz der unwiderstehlichen Macht und unergründlichen Vorsehung Gottes. Es besteht kein Zweifel, dass jede gesegnete Seele, die ihr Leben mit dieser alles beherrschenden Kraft in Einklang bringt, ihren Taten Glanz verleihen und reiche Belohnung erlangen wird. Die Taten derer, die entscheiden, sich gegen sie zu stellen, sollten unsererseits keine Abneigung auslösen, sondern wir sollten für sie um Führung beten. So verhielten sich die Bahá’í in vergangenen Tagen, und so muss es jetzt und für immer sein.A75
73
Die Erhabenste Feder schrieb nieder: »Die Gottesfurcht ist der mächtigste Gebieter, der die Sache Gottes zum Siege führt, und die dieses Gebieters würdige Heeresmacht sind zu allen Zeiten ein aufrechter Charakter und reine, edle Taten.«Q3 Das Volk Bahas sollte also sein Leben und seine Angelegenheiten in höchstem Maße heilig und fromm führen und leiten, und unnachgiebig verwerfliche Machenschaften und die unter den Menschen im Westen herrschenden beklagenswerten Sitten und Bräuche von sich weisen und nichts damit zu tun haben wollen. Frömmigkeit und Hingabe sollten das Ziel aller sein, die zu jenen gezählt werden, die diese Sache lieben, sowie der Schmuck jeder rechtschaffenen Seele; sonst wird langsam aber sicher das Licht, das der innersten Wirklichkeit der Menschenherzen durch die Tugenden der Menschenwelt verliehen wurde, flackern, verblassen und verlöschen, um von der verschlingenden Dunkelheit des Lasters und der Verderbtheit überwältigt zu werden. Höflichkeit und Würde bringen dem Menschen Adel und Ansehen ein, während Leichtsinn und derbe Witzigkeit, ordinäres Reden und Unverfrorenheit zu seiner Erniedrigung, Entwürdigung und Demütigung führen. Die Bahá’í sollten, ja, sie müssen sogar danach trachten, sich in allem auszuzeichnen, denn welchen anderen Unterschied gäbe es sonst zwischen ihnen und den anderen? Deshalb muss jede Tat, die darauf abzielt, die Würde der menschlichen Stufe zu schmälern, standhaft vermieden und gemieden werden.A76
74
Sie haben die Frage, als Angestellter im Staatsdienst Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit kundzutun, zur Sprache gebracht. Dies sind Eigenschaften, die alle Tätigkeiten der Freunde auszeichnen müssen, und sie zu erwerben ist eine religiöse Pflicht, die jedem Gläubigen obliegt. Dass einige ihrer Vorgesetzten, für die sie arbeiten, ihre Bemühungen nicht würdigen oder ihre Arbeit nicht richtig einschätzen, sollte nicht verwundern. Der Grund für ein solches Verhalten ist, dass solche Menschen der Wahren Quelle der Gerechtigkeit, Unparteilichkeit und ehrlichen Gesinnung ferne sind. Wir sollten unseren Blick immer auf Gott richten und nicht auf die Taten Seiner Geschöpfe. Jedes makellose Handeln, alle unsere reinen Absichten werden das Lob des Einen Wahren erlangen, von Ihm gepriesen und verherrlicht und mit reichem Lohn aufgewogen werden.A77
75
Mit wirklich großer Sorge hat er von den Schwierigkeiten gehört, die Ihnen in Ihrem Geschäft begegnet sind, und er war besonders betrübt über die Nachricht von dem erbitterten Wettbewerb, den Sie von ... erfahren, und die anscheinend entschlossen sind, Sie zu ruinieren und aus dem Geschäft zu vertreiben trotz der Tatsache, dass Sie ihnen Wohlwollen erwiesen und sich geweigert haben, sie hart zu behandeln. Obwohl der Hüter ihnen empfiehlt, weiterhin ein solch wahres Bahá’í-Verhalten der Nachsicht beizubehalten, möchte er gleichzeitig, dass Sie nicht nachgeben und dass Sie sich durch keine Drohung von deren Seite entmutigen oder zermürben lassen. Wie unmoralisch die von ihnen angewandten Methoden auch sein mögen, – Sie sollten fest davon überzeugt sein, dass solch böswillige Schliche auf die Dauer nicht erfolgreich sein können, und dass das für Sie wirksamste Mittel, um ihnen entgegenzuwirken, das rückhaltlose Beibehalten des in den Lehren geprägten wahren Maßstabs für geschäftliches Verhalten ist.A78
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Zum Schluss möchte ich auch seine Genugtuung über die Besserung der geschäftlichen Verhältnisse von Herrn ... zum Ausdruck bringen. Er wird weiterhin darum beten, dass das hohe Maß an Rechtschaffenheit, das er bei seinen Geschäften so genau beibehalten hat, nicht nur dazu dienen möge, ihm die Bestätigung und den Segen Gottes einzubringen, sondern sich zusätzlich als ein wirksames Mittel erweisen möge, um viele Seelen zum Glauben hinzuziehen.A79
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Hinsichtlich Ihrer Bemerkung, dass der Glaube selbstlose, liebestrunkene Anhänger, Menschen mit hervorragenden geistigen Begabungen, überzeugende und redegewandte Sprecher und Menschen mit materiellen Mitteln und der Fähigkeit, die Wahrheit unserer geliebten Sache zu verteidigen, braucht, beauftragte mich der Hüter, zu schreiben: »Nötig ist Vortrefflichkeit in Charakter und Verhalten und das Befolgen der von Bahá’u’lláh geoffenbarten Gesetze. Dies sind die Magnete, die göttliche Bestätigung anziehen und die Mittel, um die Richtigkeit und Einzigartigkeit der Sache des Allherrlichen zu beweisen.« Weiter hieß er mich schreiben: »Mängel zu beseitigen ist ein allmählicher Vorgang. Fortwährend sind Ratschläge und Ermahnungen notwendig, so dass die Gemeinde Schritt für Schritt die verschiedenen Unzulänglichkeiten, mit denen sie zu kämpfen hat, gutmachen und ihre Angelegenheiten auf geplanter und wohlgeordneter Grundlage abwickeln kann.« Q4
78
Der Hüter ist der Ansicht, dass Ihre Haltung zu der Bestechungsmethode, Vermittlungsprovision von Arzt und Apothekerkollegen anzunehmen, höchst bewundernswert ist. Je aufrichtiger und edler die Bahá’í in ihrem Verhalten sind, desto mehr werden sie die Öffentlichkeit mit der geistigen Lebenskraft der Religion, an die sie glauben, beeindrucken.A80
79
Er ist der Ansicht, Sie beide sollten die fachkundige Führung Ihres Geschäftes nicht nur als eine moralische Verpflichtung gegenüber allen Gläubigen betrachten, sondern auch als das, was als weise und richtig getan werden muss.A81
Bibliografie
Bahá’u’lláh, Ährenlese aus den Schriften Bahá’u’lláhs, Auflage 9.02-online (2021-06-12), bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021 Bahá’u’lláh, Botschaften aus ‘Akká, Auflage 3.02-online (2021-06-12), bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021 Bahá’u’lláh, Brief an den Sohn des Wolfes, Auflage 2.03-online (2021-06-12), bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021 ‘Abdu’l-Bahá, Briefe und Botschaften, Auflage 4.01-online (2021-09-29), bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021 Shoghi Effendi, Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit, Auflage 4.02-online (2021-06-12), bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021 Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, Auflage 3.03-online (2021-06-12), bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021 Nabil-i-Zarandi, Nabils Bericht aus den frühen Tagen der Bahá’í-Offenbarung, Bahá’í Verlag 1982 The Bahá’í World, Vol. 2 (New York , Bahá’í Publishing Committe, 1928) Bahá’í Administration, Selected Messages 1922-1932, rev. ed. (Wilmette: Bahá’í Publishing Trust, 1974)
Quellenangaben
Q1 Qur’án 2:280 Q2 übersetzt von Shoghi Effendi und veröffentlicht in The Bahá’í World, Vol. 2 (New York , Bahá’í Publishing Committe, 1928), p. 16 Q3 zitiert in: Botschaften aus ‘Akká, 15:11 Q4 12. Januar 1946
Anmerkungen
A1 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A2 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A3 in: Ährenlese, 134:2 A4 in: Ährenlese, 136:6 A5 in: Ährenlese, 137:4 A6 in: Ährenlese, 139:8 A7 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A8 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A9 Botschaften aus ‘Akká, 8:40 A10 Botschaften aus ‘Akká, 4:5:4 A11 Botschaften aus ‘Akká, 4:5:1 A12 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A13 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A14 Bahá’u’lláh, Brief an den Sohn des Wolfes, Abs. 38 A15 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A16 zitiert in: Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit, Abs. 39 A17 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A18 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen und Arabischen A19 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen und Arabischen A20 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A21 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A22 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A23 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A24 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A25 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen und Arabischen A26 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A27 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A28 zitiert in: Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit, Abs. 39 A29 zitiert in: Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit, Abs. 39 A30 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A31 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A32 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A33 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen und Arabischen A34 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen und Arabischen A35 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A36 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A37 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Arabischen A38 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A39 zitiert in: Nabils Bericht aus den frühen Tagen der Bahá’í-Offenbarung, S. 333 A40 zitiert in: Shoghi Effendi, Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit, Abs. 40 A41 Der Name ›Ṣádiq‹ bedeutet wörtlich ›ehrlich‹ oder ›aufrichtig‹. A42 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A43 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A44 in: Briefe und Botschaften, 35:5 A45 in: Briefe und Botschaften, 225:30 A46 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A47 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A48 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A49 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A50 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A51 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A52 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A53 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A54 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A55 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A56 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A57 vgl. Qur’án, 3:185 und 57:20 A58 Kurah: Ein Name, gleichbedeutend mit großem Reicht um, erwähnt (in der Form ›Qárún‹) im Qur’án, 28:76 A59 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A60 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A61 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A62 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A63 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A64 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A65 aus einem Sendschreiben – übersetzt aus dem Persischen A66 8. Dezember 1923 an eine Bahá’í-Gemeinde – übersetzt aus dem Persischen A67 30. Oktober 1924 an einen örtlichen Geistigen Rat – übersetzt aus dem Persischen A68 zitiert in: Bahá’í Administration, p. 68 A69 In der Handschrift Shoghi Effendis einem Brief vom 24. November 1924 hinzugefügt, an einen Gläubigen – Übersetzt aus dem Persischen A70 30. Januar 1926 an die Geistigen Räte im gesamten Osten – übersetzt aus dem Persischen A71 Februar 1927 an die Gläubigen im gesamten Osten – übersetzt aus dem Persischen A72 in: Bahá’í Administration, p. 130 A73 in: Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, 4:36 A74 in: Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit, Abs. 41 A75 18. Dezember 1925 an einen Nationalen Geistigen Rat – übersetzt aus dem Persischen A76 21. Januar 1928 an einen Gläubigen – übersetzt aus dem Persischen A77 8. März 1948 an einen Gläubigen – übersetzt aus dem Persischen A78 31. Oktober 1938 A79 4. November 1940 A80 20. Oktober 1953 A81 6. Juni 1954